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Lotte Jensen
Lotte Jensen
Group Marketing Director

Vikan – die Geschichte hinter dem Namen

Dieser Blogeintrag ist Teil einer kurzen Beitragsreihe anlässlich des 120. Jubiläums von Vikan. Wir haben die Archive nach Geschichten durchforstet, die die wichtigsten Themen und Meilensteine unserer bisherigen Unternehmensgeschichte beleuchten. Wir hoffen, damit auch Einblicke in den Charakter unseres heutigen Unternehmens geben zu können.

Als der Bürstenhersteller A. P. Pedersen im Jahr 1898 das Unternehmen, das heute unter dem Namen Vikan bekannt ist, gründete, lautete der damalige Name Skive Børstefabrik (Dänisch für „Skive Bürstenfabrik“, benannt nach der Stadt Skive (einem Städtchen inmitten von Agrarland auf dem dänischen Festland).

Damals hatten Begriffe wie Markennamen und Warenzeichen in der Geschäftswelt keinerlei Bedeutung. Viel wichtiger war, dass Menschen wussten, was sie vom Hersteller und vom Laden, an dem sie vorbeigingen, erwarten konnten. Und das war auch hier der Fall.

Old Vikan Building
Old Vikan Store

In den 1920er-Jahren florierte das Bürstengeschäft von A. P. Pedersen und auch der Verkauf in andere Landesteile Dänemarks nahm zu. Eines Tages erwarb A. P. Pedersen ein Patent von einem Mann, der eine Scheuerbürste mit einem speziellen wendbaren Eisenbeschlag erfunden hatte. Wenn die Borsten auf einer Seite der Bürste abgenutzt waren und die Scheuerwirkung einseitig wurde, konnte man sie einfach umdrehen und die Borsten auf der anderen Seite verwenden.

Um sein Patent besser verkaufen zu können, hatte der Mann einen Aufkleber angefertigt, den er auf dem Griff der Schrubbbürste anbrachte. Darauf war die Zeichnung einer weiblichen Reinigungskraft mit einer Bürste zu sehen ebenso wie die Worte Vi kan (Dänisch für „wir können“). Die Botschaft dahinter war, dass das richtige Zusammenspiel zwischen körperlichem Einsatz und passendem Reinigungsgerät die besten Ergebnisse brachte.

Da der Bürstenhersteller A. P. Pedersen ein sehr sparsamer Mann war, verwendete er einfach die übrigen Aufkleber, und so kam der Name Vikan erstmals in Gebrauch.

In den folgenden Jahren gelangte der Name „Vikan“ jedoch in Vergessenheit und die Bürsten des Unternehmens wurden wieder unter dem herkömmlichen Namen, Skive Børstefabrik, verkauft.

Old Vikan Brush and slogan
Old Vikan Brush

Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die beiden Söhne von A. P. Pedersen, Gunnar und Carl Wilhelm Pedersen, die die Bürstenfabrik übernommen hatten, mit dem Export von Bürsten nach Großbritannien, Finnland und Deutschland. Doch dabei war der typisch dänische Name – Skive Børstefabrik – ein Problem. Den Namen konnten nämlich nur Dänen verstehen, schreiben und aussprechen.

Deshalb benötigten sie einen guten Markennamen anstelle des Fabriknamens. Aus diesem Grund wurde der Name Vikan langsam wieder eingeführt und immer mehr Bürsten trugen beim Verlassen des Werks diese Bezeichnung. Doch der tatsächliche Name des Unternehmens war noch immer Skive Børstefabrik.

Folglich kannten immer mehr Kunden die Bürsten des Unternehmens unter der Bezeichnung Vikan-Bürsten. Und als die Skive Børstefabrik 1956 in ihr neues Werk umzog, prangte stolz der Name Vikan am Giebel des Gebäudes.

Doch auch danach lautete der offizielle Name des Unternehmens noch immer „Vikan A/S – Skive Børstefabrik“, und das blieb so bis 1997. Noch bis zum heutigen Tag nennen die Einheimischen Vikan børstefabrikken – die Bürstenfabrik.

Das Unternehmen hat viele Jahre an der ursprünglichen Idee hinter dem Namen Vikan festgehalten – der richtigen Kombination aus körperlichem Einsatz und dem geeigneten Reinigungsgerät.

Auch heute noch sind wir überzeugt, dass durch das optimale Zusammenspiel zwischen den besten Reinigungsgeräten und dem richtigen Maß an körperlichem Einsatz und Geschicklichkeit (zusätzlich mit dem richtigen Maß an Zeit und Chemikalien) die besten, sichersten und wirkungsvollsten Reinigungsergebnisse erzielt werden.

Unsere Fertigungsfähigkeiten und unser fundiertes Know-how im Bereich der hygienischen Reinigungsgeräte sind Zeugnis dieser stolzen historischen Wurzeln.

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