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Geschäftssinn
mit Weitblick


Vissing Foundation unterstützt
die Krebs- und Diabetesforschung

Mehr Perspektiven bei Geschäftsmöglichkeiten

90% der Vikan-Aktien gehören der Vissing Foundation (Vissing Fonden), einer gemeinnützigen Stiftung. Sie wurde 1979 von der zukunftsorientierten Familie ins Leben gerufen, die auch Vikan übernahm. Diese ungewöhnliche Eigentümerstruktur ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Anschauung von Vikan, die weit über kurzfristiges Denken und schnelle Gewinne im Hier und Jetzt hinausgeht. So widmen wir uns unseren Kunden und ihren erzielbaren Vorteilen sowie langfristigen Anstrengungen um dauerhafte Verbesserungen.

Zu den Aktivitäten der Vissing Foundation gehören das Bereitstellen von finanziellen Mitteln für die patientennahe Forschung in der Prävention, Diagnose und Behandlung von Krebs und Diabetes. Dabei wird der Fokus auf Arbeiten gesetzt, die ein hohes Potenzial dafür aufweisen, die Behandlung von Patienten mit diesen Erkrankungen unmittelbar und sinnvoll zu beeinflussen.

Das Engagement der Stiftung erfüllt uns alle bei Vikan kontinuierlich mit Stolz und dient auch als Inspirationsquelle. Es ist Teil von Vikans Ansinnen, etwas zu bewegen – eine Zielsetzung, die auch unsere tägliche Arbeit in diesem Unternehmen prägt.

Vissing Fonden_Logo

Fördermittel für 2018

2018 erreichten die Stiftung erneut viele Anträge auf Forschungsförderung.

Darunter waren Projekte von der Abteilung Klinische Immunologie der Universitätsklinik Aalborg und von der Abteilung Öffentliche Gesundheit der Universität Kopenhagen.

Projekt 1: Besseres und schnelleres Erkennen von Tumormarkern

Exosomen sind eine der mehreren Arten von extrazellulären Vesikeln. Sie gelten heutzutage als gute, potenzielle Marker für verschiedene menschliche Krankheiten, einschließlich Krebs. Damit sie in der Praxis jedoch in diagnostischen Tests eingesetzt werden können, ist ein zuverlässiger Ansatz nötig, um ihre Anwesenheit effektiv zu erkennen – und zwar schnell und maßstabsgetreu.

Mit den Geldern der Vissing Foundation hat die Abteilung Klinische Immunologie der Universitätsklinik Aalborg den Ausbau und die Weiterentwicklung der Microarray-Technologie für extrazelluläre Vesikel (EV) finanziert. Diese hat sich bereits als effektives Diagnosewerkzeug für die Behandlung von Lungenkrebs bewiesen.

Ein EV-Array besteht aus einem Mikrochip, der extrazelluläre Vesikel in biologischen Flüssigkeiten erkennen und nachweisen sowie deren Konzentration bestimmen kann. Die Abteilung plant, in einen speziellen Microarray-Drucker zu investieren, der diese Chips in großen Mengen drucken kann.

Dies ermöglicht es den Forschern, mit den vorhandenen Mitteln ihre Anstrengungen zu intensivieren und dieses wichtige Diagnosewerkzeug so zu optimieren, dass es leicht in gewöhnlichen medizinischen Kontexten und Labors eingesetzt werden kann. Ziel ist es, vorhandene Krebszellen so früh wie möglich zu erkennen und so die Wirkung von wichtigen Therapien zu verbessern.

Projekt 2: Möglichkeiten um Diabetes-Patienten dabei zu unterstützen, mehr aus der Behandlung und Pflege herauszuholen

Die Gelder der Vissing Foundation, die an die Abteilung Öffentliche Gesundheit der Universität Kopenhagen flossen, waren für ein Projekt mit Typ-2-Diabetes-Patienten bestimmt. Dieses zielt darauf ab, den Zugang von sozial schwachen Patienten mit dieser Krankheit zum öffentlichen Gesundheitssystem zu verbessern. Auch soll es sich positiv darauf auswirken, wie sie mit ihm interagieren und von den verfügbaren Mitteln und Therapien profitieren können. Die Studie soll zudem Allgemeinmedizinern und Krankenpflegern in Arztpraxen helfen, effektiver mit Patienten umzugehen, die an Typ-2-Diabetes erkrankt sind.

Zum Projekt gehört auch, die geeignetsten und wirksamsten Wege für die Zusammenarbeit zwischen den vielen Spezialisten und Organisationen der primären und sekundären Gesundheitsversorgung zu finden. Auf diese Weise sollen einige der nachweislichen sozialen Ungleichheiten beseitigt werden, die häufig aufzutreten scheinen, wenn diese spezielle Gruppe von Patienten auf das öffentliche Gesundheitssystem trifft.

Das Projekt beinhaltet die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Forschungseinrichtungen, Krankenhäusern, Ärzten und Patienten. Es fungiert als erster Schritt zu einer wirksamen Intervention zum Verbessern der Lebensqualität von sozial schwachen Patienten mit Typ-2-Diabetes.

Weitere Informationen über die Vissing Foundation und andere Forschungsprojekte, die von der Stiftung finanziert wurden, erhalten Sie hier (nur Englisch und Dänisch).

Vissing Foundation